Rebecca (gebundenes Buch)

Verflucht, ausgerechnet England!
ISBN/EAN: 9783551521064
Sprache: Deutsch
Umfang: 224 S.
Format (T/L/B): 2.2 x 21 x 15.2 cm
Lesealter: Lesealter: 10-13 J.
Einband: gebundenes Buch
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Ein bisschen Fluch zur Tea Time.  O nein! Rebecca muss ganz allein nach England. Auf Sprachreise ins beschauliche kleine Küstenörtchen Seacliff. Und während alle anderen bei supernetten Gasteltern landen, kommt Rebecca zu der fiesen Mrs Lydia. Sie ist die Besitzerin von Blackhill Castle und das alte Schloss ist angeblich verflucht. Aber noch unheimlicher ist, dass Rebecca den Fluchopfern zum Verwechseln ähnlich sieht. Mit ihren neuen Freunden Carlo und Sander muss sie herausfinden, welche jahrhundertealten Geheimnisse diese Mauern verbergen. Zum ersten Mal allein unterwegs: eine aufregende Erfahrung fürs Leben!
Barbara Laban, Jahrgang 1969, studierte Sinologie und Japanologie in München, London und Taipei. Anschließend zog sie nach Amsterdam und arbeitete dort unter anderem als Übersetzerin und Studienleiterin an einem Zentrum für chinesische Medizin. Ihr Kinderbuchdebüt »Im Zeichen des Mondfests« wurde 2012 mit dem Goldenen Pick und ein Jahr später mit dem Goldenen Bücherpiraten ausgezeichnet. Seither erschienen drei weitere Titel von ihr im Chicken House Verlag. Barbara Laban lebt seit mehr als zehn Jahren mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in London und schreibt inzwischen auch Geschichten auf Englisch. Sie teilen sich ihr Zuhause nicht weit von der Themse mit vielen Büchern und Mia, der Katze, die es sich gern auf dem Computer-Keyboard gemütlich macht – vermutlich um das Entstehen weiterer Bücher zu sabotieren.
'Schloss Blackhill wurde im Mittelalter gebaut', sagt Carlo und fängt wild an, Jahreszahlen auf ein Blatt Papier zu kritzeln. Ich bin total beeindruckt, was für Worte er kennt. 'Richtig bekannt wurde es zu Tudor-Zeiten, als eine entfernte Cousine von Heinrich dem Achten angeblich dort rauschende Partys feierte. Etwas später dann, unter Queen Victoria, soll ein verrückter Graf dort Schätze angesammelt haben. Blackhill ist seit seiner Gründung in Familienbesitz.'Sander grinst und sieht mich schräg von der Seite an. 'Mann, dass sie ausgerechnet dich dort reingelassen haben.' Ich werfe ihm einen bösen Blick zu. 'Ich habe schon nach einer einzigen Nacht genug von Schloss Blackhill. Die Schlossherrin ist nämlich ziemlich seltsam. Sie wollte kein Mädchen als Gastschülerin. Deshalb hat sie mich wahrscheinlich ins Turmzimmer verbannt, damit sie möglichst wenig von mir sieht.'Auf einmal merke ich, dass es ziemlich still geworden ist und keiner mehr aus dem Fenster schaut, sondern alle stattdessen mich anstarren.Plötzlich spüre ich eine kräftige Hand auf meiner Schulter, und als ich mich umdrehe, sehe ich Mr Bunton direkt in sein sorgfältig rasiertes Gesicht. 'Mein armes Kind', sagt er mit einer Stimme, als müsste er mir mitteilen, mein Haustier sei gerade gestorben. 'Ich habe vollstes Verständnis für deine Bedenken. Natürlich fühlst du dich auf Schloss Blackhill unwohl. Ich nehme an, du hast von dem Fluch gehört?'